Bibliotheken
Die Bibliotheken des Ostasiatischen Seminars sind in drei Abteilungen gegliedert: eine abendländische Bibliothek (Medien in westlichen Sprachen zu China, Japan, Korea und Asien), eine chinesische Bibliothek (Medien zu China in chinesischer und japanischer Sprache) und eine japanische Bibliothek (Medien zu Japan in japanischer Sprache). Die Bibliotheken verstehen sich als Studien- und Forschungsbibliotheken.
Der Buchbestand der drei Bibliotheken sowie die Zeitschriftentitel der chinesischen und japanischen Bibliothek sind im elektronischen OPAC IDS-Verbundkatalog oder in der virtuellen Bibliothek Swissbib nachgewiesen.
Der grösste Teil der Bibliotheken ist als Freihandbibliothek organisiert. Den Zugang zu magazinierten Beständen ermöglicht das Bibliothekspersonal der jeweiligen Teilbibliothek. Grundsätzlich sind die Bestände ausleihbar. Da die Bibliothek in erster Linie der Forschung und Lehre dient, ist aber die Ausleihe von wichtigen Hilfsmitteln und häufig benutzten Standardwerken nicht möglich. Gewisse Signaturgruppen, Zeitschriften, Zeitungen, NonBookMaterial wie Tonträger oder Filme werden nicht ausgeliehen.
Abendländische Bibliothek (Untergeschoss)
Chinesische Bibliothek (1. Galerie und 2. Stock)
Japanische Bibliothek (Erdgeschoss und 2. Stock)
Abendländische Bibliothek (Untergeschoss)
Die abendländische Bibliothek (ca. 24'000 Bände und 410 Periodika) ist bis zum Jahr 1995 durch einen alphabetischen Autorenkatalog (Wade-Giles-Umschrift) und einen systematischen Katalog in Form eines Zettelkatalogs erschlossen. Dies gilt insbesondere für vor 1995 erfasste Zeitschriftenartikel und Aufsätze in Sammelbänden. Alle seit 1995 katalogisierten Bücher sind jedoch nur noch im Online-Katalog nachgewiesen! Im Online-Katalog ist die Suche nach zweisprachigen Titeln nur mit Pinyin möglich.
Zweisprachige Bücher wie Wörterbücher, Sprachlehrmaterial etc. befinden sich in der Abendländischen Bibliothek. Deren Erschliessung ist oftmals nur in Umschrift (Pinyin) vollzogen. Bei der Suche ist die deaggregierte Wortsuche (Silbe für Silbe) anzuwenden (Xin han de ci dian und nicht Xin hande cidian)
Chinesische Bibliothek (1. Galerie und 2. Stock)
Das OAS verfügt über die umfangreichste sinologische Bibliothek in der Schweiz mit chinesischsprachlichen Materialien, sowie japanischsprachlichem Material zur Sinologie. Die chinesische Bibliothek hält im Ende 2011 über 35000 Titel, bzw. 87000 Einheiten, mehr als 700 Zeitschriftentitel und Zeitungen (davon ca. 150 laufende), Mikroformen, CD ROMs, Audio CD’s und eine beachtliche Videothek chinesischer Filme bereit.
Ein grosser Teil des Monografien-Bestandes ist als Freihandbibliothek organisiert. Den Zugang zu weiteren Beständen ermöglicht das Bibliiothekspersonal. Da die Bibliothek in erster Linie der Forschung und Lehre dient, ist die Ausleihe von wichtigen Hilfsmitteln und häufig benutzten Standardwerken nicht möglich. Gewisse Signaturgruppen, Zeitschriften, Zeitungen, NonBookMaterialien wie Tonträger oder Filme sind vor Ort zu benutzen.
Es gibt drei verschiedene Standorte: das Haus Zürichbergstrasse 4, den Auslagerungsraum beim Gymnasium Rämibühl (v.a. congshu 叢書 und abgeschlossene Zeitschriften) sowie einen Zivilschutzraum der Universität.
Die chinesische Bibliothek ist weder dem nationalen noch dem internationalen Fernleihesystem angeschlossen.
Für die Literatursuche muss auf mehrere Kataloge zurückgegriffen werden: ältere Publikationen findet man nur in den Zettelkatalogen (Titel, Autoren, japanische Titel, japanische Autoren), neuere Publikationen ab Erscheinungsjahr 1990 im elektronischen IDS-Verbundkatalog. Im IDS-Verbundkatalog ist die Recherche mit Pinyin und chinesischen Zeichen möglich. Bestände von 1990 bis 2007 sind nur in Langzeichen (fanti zi) recherchierbar. Seit 2007 ist es von Vorteil, mit Lang- und Kurzzeichen zu recherchieren. Bei der Recherche in Pinyin ist die Aggregation zu berücksichtigen: Zhongguo wenxue yanjiusuo und nicht Zhong guo wen xue yan jiu suo. Die Videothek ist hauptsächlich als Allegro-Datenbank im Hause recherchierbar.
Japanische Bibliothek (Erdgeschoss und 2. Stock)
Die japanische Bibliothek verfügt mit 30'000 Bänden und 540 Periodika den umfangreichsten Bestand japanischer Bücher und Zeitschriften in der Schweiz. Die Freihandbibliothek steht grundsätzlich jedermann offen.
Im IDS-Verbundkatalog können sie sowohl in der Umschrift nach modifiziertem Hepburn-System wie auch in der japanischen Originalschrifte recherchiert werden.
