Asien-Orient-Institut – Ostasienwissenschaften

Über uns
Japanologie
Sinologie
Bibliotheken
IT
Publikationen  

News aus Japan, China und Korea

www.asienspiegel.ch

Herzlich Willkommen auf der Homepage der Zürcher Japanologie!

Japanologie

Japanologie ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Gegebenheiten in Japan von den Anfängen der Geschichte bis zur Gegenwart. Die Erschließung und methodisch reflektierte Interpretation originalsprachlicher Quellen ist ihr wesentliches Fundament.

Die Zürcher Japanologie legt in der wissenschaftlichen Grundausbildung (B.A-Stufe) eine breit gefächerte Grundlage durch

  • Vermittlung profunder Kenntnisse der modernen japanischen Sprache
  • Einführung in vormoderne Sprachformen.
  • Landeskundliche Einführungen in den Bereichen Geschichte, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Religion, Literatur, bildende und darstellende Künste

In der Forschung und den forschungsbezogenen Studiengängen (M.A., Doktorat) kann zwischen zwei Schwerpunkten gewählt werden:

  • Philologisch-kulturwissenschaftliche Japanologie, mit den Bereichen Geistes- und Religionsgeschichte, Philosophie sowie Literatur- und Sprachwissenschaft.
  • Sozialwissenschaftliche Japanologie, mit den Bereichen Politikwissenschaften, Soziologie sowie Volkswirtschafts- und Betriebswirtschaftslehre.

Philologisch-kulturwissenschaftliche Japanologie
Sozialwissenschaftliche Japanologie

Philologisch-kulturwissenschaftliche Japanologie

Grundlage der philologisch-kulturwissenschaftlichen Japanologie in Zürich ist die methodisch fundierte und theoretisch reflektierte Auseinandersetzung mit Texten und ihren Inhalten. Sie wird durch den Lehrstuhl Prof. Dr. Raji C. Steineck vertreten.

Zu diesem Lehrstuhl gehören derzeit zwei Assistenzen, zwei wissenschaftliche Mitarbeiter und eine Oberassistenz.

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der vertieften Auseinandersetzung mit Themen der Geistesgeschichte, Philosophie und Literatur. Dabei werden sowohl die vormodernen geistesgeschichtlichen Prozesse, Sprach- und Literaturformen, wie auch Themen der Moderne erfasst, die im Zusammenhang mit philosophischen und literarischen Fragestellungen stehen.

Zu den Forschungsschwerpunkten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lehrstuhls gehören:

  • Ideen- und begriffsgeschichtliche Auseinandersetzungen mit japanischer Religion und Philosophie von Kûkai bis Karatani Kôjin
  • Sprachwissenschaftliche Forschungen zum vormodernen wie zum modernen Japanisch literaturwissenschaftliche Analysen japanischer Schriftkunst vom Altertum bis heute
  • Gender Studies
  • Fragen der Ethik und Technologie, Gesellschaftstheorien- und kritiken in der Moderne

Neben inhaltlichen Kenntnissen werden die grundlegenden Theorien und Methoden geisteswissenschaftlicher Forschung vermittelt. Die Studierenden sollen in diesem Studiengang lernen, philologische Themen und Fragestellungen auch mit Hilfe von japanischen Quellen zu erschliessen und bearbeiten.

Sozialwissenschaftliche Japanologie

Die sozialwissenschaftliche Japanologie wird durch den Mercator-Lehrstuhl Prof. Dr. David Chiavacci vertreten. Zu diesem Lehrstuhl gehören derzeit zwei Assistenten und eine Oberassistentin.

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf den sozialwissenschaftlichen Teilbereichen der Politikwissenschaften, Soziologie sowie Volkswirtschafts- und Betriebswirtschaftslehre. Dabei werden aktuelle und historische Fragestellungen der japanischen Gesellschaft, Wirtschaft und Politik vertieft behandelt.

Die Forschunggsschwerpunkte der Mitarbeiter umfassen folgende Teilbereiche:

  • Politische Soziologie, Wirtschaftssoziologie und Wissenssoziologie Japans
  • Japans wirtschaftliche Entwicklung seit der Meiji-Restauration
  • Immigration und Immigrationspolitik Evolution und gegenwärtige Krise des japanischen Gesellschaftsmodells der Nachkriegszeit, sowie soziale Schichtung
  • Japans Arbeitsmarkt im Wandel
  • Wirtschaftliche Konsequenzen des demographischen Wandels Aktuelle soziale Problemfelder

Neben inhaltlichen Kenntnissen werden die grundlegenden Theorien und Methoden der Sozialwissenschaften vermittelt. Die Studierenden sollen in diesem Studiengang lernen, sozialwissenschaftliche Themen und Fragestellungen selbständig, auch mit Hilfe von japanischen Quellen, zu erschliessen und bearbeiten.