Ostasiatisches Seminar

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Japanologie

Japanologie ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Gegebenheiten in Japan von den Anfängen der Geschichte bis zur Gegenwart. Die Erschließung und methodisch reflektierte Interpretation originalsprachlicher Quellen ist ihr wesentliches Fundament.

Die Zürcher Japanologie legt in der wissenschaftlichen Grundausbildung (B.A-Stufe) eine breit gefächerte Grundlage durch

In der Forschung und den forschungsbezogenen Studiengängen (M.A., Doktorat) kann zwischen zwei Schwerpunkten gewählt werden:

Philologisch-kulturwissenschaftliche Japanologie
Sozialwissenschaftliche Japanologie

Philologisch-kulturwissenschaftliche Japanologie

Grundlage der philologisch-kulturwissenschaftlichen Japanologie in Zürich ist die methodisch fundierte und theoretisch reflektierte Auseinandersetzung mit Texten und ihren Inhalten. Sie wird durch den Lehrstuhl Prof. Dr. Raji C. Steineck vertreten.

Zu diesem Lehrstuhl gehören derzeit zwei Assistenzen, zwei wissenschaftliche Mitarbeiter und eine Oberassistenz.

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der vertieften Auseinandersetzung mit Themen der Geistesgeschichte, Philosophie und Literatur. Dabei werden sowohl die vormodernen geistesgeschichtlichen Prozesse, Sprach- und Literaturformen, wie auch Themen der Moderne erfasst, die im Zusammenhang mit philosophischen und literarischen Fragestellungen stehen.

Zu den Forschungsschwerpunkten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lehrstuhls gehören:

Neben inhaltlichen Kenntnissen werden die grundlegenden Theorien und Methoden geisteswissenschaftlicher Forschung vermittelt. Die Studierenden sollen in diesem Studiengang lernen, philologische Themen und Fragestellungen auch mit Hilfe von japanischen Quellen zu erschliessen und bearbeiten.

Sozialwissenschaftliche Japanologie

Die sozialwissenschaftliche Japanologie wird durch den Mercator-Lehrstuhl Prof. Dr. David Chiavacci vertreten. Zu diesem Lehrstuhl gehören derzeit zwei Assistenten und eine Oberassistentin.

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf den sozialwissenschaftlichen Teilbereichen der Politikwissenschaften, Soziologie sowie Volkswirtschafts- und Betriebswirtschaftslehre. Dabei werden aktuelle und historische Fragestellungen der japanischen Gesellschaft, Wirtschaft und Politik vertieft behandelt.

Die Forschunggsschwerpunkte der Mitarbeiter umfassen folgende Teilbereiche:

Neben inhaltlichen Kenntnissen werden die grundlegenden Theorien und Methoden der Sozialwissenschaften vermittelt. Die Studierenden sollen in diesem Studiengang lernen, sozialwissenschaftliche Themen und Fragestellungen selbständig, auch mit Hilfe von japanischen Quellen, zu erschliessen und bearbeiten.

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